Es sind Ausschnitte von Landschaften, die dem Düsseldorfer Künstler Ansgar Skiba zum Anlass werden, um seiner sensiblen Wahrnehmung von Licht, Farbe und Bewegung eine intensive künstlerische Entsprechung zu geben. Intensiv in der Farbigkeit, in den eingesetzten Kontrasten und dem Wollen die Komposition als Ganzes aufzufassen. Alle Elemente im Bild sind aufeinander bezogen und dienen dem Ganzen wirkungsvoll als malerische Vision eines Gebirges, einer Welle, einer Küstenlandschaft, eines Gletschers oder Gartens. In den Werken Skibas gewahrt man die Wiederholung von Rhythmen, die in Abwandlungen von Farbe und Form die gesamte Komposition durchziehen. Diese Rhythmen können als wesentlich für den Bildorganismus identifiziert werden und gehen bis in die Reihung von Bildgegenständen wie Bäumen oder Wolken sowie deren Farbgebung hinein.
Als sinnlicher Maler bewegt er die Farben als üppige Materie zu jenem haptischen Farbauftrag, der die Energie und die Bewegung des Lebendigen zur ästhetisch nachvollziehbaren Anschauung bringt.
Das meditative Arbeiten, das diesen Möglichkeiten der Malerei innewohnt, lässt sich kongenial in den offenen und verdichteten Strukturen der Zeichnungen Skibas ablesen. Denn reduziert auf den mit dem Silberstift oder der Tusche gezogenen Strich, entwickelt der Künstler emotionale Stimmungsbilder aus dem am jeweiligen Tag geführten, individuellen Dialog mit der Natur.
Seine Ausbildung begann Skiba bereits mit 14 Jahren an der Dresdner Akademie parallel zur Schule. 1982 erfolgte die Übersiedlung nach Düsseldorf und das Studium an der dortigen Kunstakademie bei Rolf Sackenheim, Michael Buthe und Gotthard Graubner. Seit 1992 sind die Werke Ansgar Skibas auf den internationalen Kunstmessen vertreten. Zahlreiche Museen im In- und Ausland besitzen Werke des Künstlers. |